Jeden Tag blicke ich in die Dunkelheit meines Herzens.
Den in meinen Augen spiegelt sich die Hölle meiner Existenz wieder,
Welche ich betrette sobald sich die Türen meiner Höhle durchschreite.
Mein Hass auf die Primaten, die dieses Loch bewohnen,
Ist zur unendlichkeit gewachsen so das meine von Wut, Hass und Zorn genährte Seele
Jeden dem Sie begegnet abschlachten möchte um ihr warmes, fast schwarzes Blut zu trinken,
In der Hoffnung dazu zu gehören, in der Hoffnung etwas von ihnen in mich aufzunehmen
Um Meinen Verstand zu töten auf, daß ich ihrem beispiel folge möge und Seelenlos durch das ewige Tal der dunkelheit wandle.
Doch jeden Tag an dem ich weiter durch diesen irgarten aus Dummheit und Ingnoranz wate
Wird mir bewusster das es mir nie bestimmt war mich den Primaten dieser stinken Stadt anzuschließen
Und so sitze ich in der Dunkelheit meiner Hölle und warte auf den Tod oder eine verwandte Seele.
Obwohl es mittlerweile der Tod ist den ich jede Sekunde mehr herbei sehne
Damit mich sein kalter Kuss berührt und er mich in die Dunkelheit führt.
Und so lasse ich mich überraschen welcher Geist mich zuerst findet mag
Und bete, dass es schnell geht damit die Wut, die Trauer und der Zorn enden.
Doch was wenn es genau dieser Zorn, diese Wut und diese Trauer sind,
Die mich ausmachen und meine Seele am Leben erhalten.
Autor: Christian „Sed Reaper“ Gesierich
Wien, Österreich am 16.03.2009