Das Leben des Königs hatte sich schon viel gebessert doch war er immer noch auf der Suche nach dem einem. Dem einem, das er schon so lange suchte und nicht fand. Er beschloss die Zeit war gekommen sich wieder mal auf die Suche danach zu machen.
Er tat es wie so oft. Er ging in seine Bibliothek, nahm seinen Globus und suchte ein Land aus welches nicht seines war. Danach rief er seinen Kriegsrat zusammen, stellte sein Heer auf und Zog mit seiner riesigen Kriegsmascherie aus um ein fernes, fremdes Land zu erobern.
In den Jahren hatte er sich mächtige Waffen und Krieger angeeignet. Auch große Nutztiere aus fremden Ländern, welche er bereist und erobert hatte waren in seiner Armee zu finden. Seine Heer und ihre Kriegsmascherie konnten sich wirklich sehen lassen und es war zu einen der Stärksten der Welt herangewachsen. Seine Männer hatten das Kriegshandwerk über lange Jahre erlernt und waren allesamt mächtige Krieger, die er Reich belohnte aber noch härter Trainierte. Nur die besten ließ er aus allen Winkeln seines Reiches zusammenkommen und durften seiner Armee beitreten.
Er war mehrere Wochen unterwegs und als er endlich sein Ziel erreicht hatte, stieg er von seinem Pferd, nahm seinen Helm ab und schaute auf das Land welches bald von ihm unterworfen werden sollte. Es war grün, wohin man Blickte. Überall sah man kleine Hügel und Bäume die so hoch gewachsen waren das es schien als würden sie gen Himmel reichen.*
Wie schon so viele male zuvor wusste er nichts über seinen erwählten Feind. Er wusste nichts über das Land und seine Beschaffenheit. Er kannte den König nicht welcher über diese Land herrschen würde und natürlich kannte er auch die anzahl und starke des Heeres nicht, auf das er treffen sollte. Doch das konnte ihn nicht erschrecken. War es vielleicht die Hoffnung der Tod könnte eine Erlösung für ihn sein, die ihm die Angst, vor dem was vor ihm lag, nahm oder die Hoffnung endlich das zu finden was er suchte. Ich denke er wusste es selber nicht oder machte sich keine Gedanken darüber.
Wie immer schickte er erst mal zehn seiner Männer aus.
Fünf sollten das Land erkunden und Strategische Karten anfertigen.
Fünf sollten den Herrscher des fremden Landes aufsuchen und ihn über das feindliche Heer aufklären das sein Land erobern wollte.
Danach suchte er eine geeignete stelle und ließ dort sein Lager errichten.
Mittlerweile waren diese dinge zur Routine Geworden. Er hatte es schon so viele male getan und beschlossen es wieder zu tun. Nichts überließ er dem zufall alles musste genau geplant und gehandhabt werden. Dennoch war er neuen Dingen nicht unaufgeschlossen, den nur weil es altbekannt war musste es nicht richtig sein und wenn möglich oder nötig so änderte er es oder führte etwas neues ein.
Wie immer lies er sein Zelt auf einem kleinen Hügel aufbauen um über das komplette Lager und das Land blicken zu können. Als man ihm sein Zelt errichtet hatte nahm er sich seinen Stuhl und machte es sich auf dem Hügel gemütlich. Dann blickte er tief in seine Gedanken versunken auf das neue Land. Seine Männern dachte in diesen Momenten entwickelte er irgendwelche brillanten Strategien
und machte sich Gedanken wie er einen Sieg möglich machen konnte. Doch war es etwas ganz anderes an das er dachte:“Werde ich es hier endlich finden. Wartet irgendwo hier das was ich suche auf mich oder werde ich wie schon so oft Heim reißen ohne es gefunden zu haben“
Als seine zehn Männer zurück kamen ließ er sie sofort zu sich kommen damit sie ihm Bericht erstatten konnten. Er wollte seinen Feind kennen lernen und so bat er den ersten hervor zu treten und ihm die Kapitulationsbedingungen zu offerieren. Er traute seinen Ohren kaum als der Mann ihm von einer Wunderschönen Königin erzählte. Er dachte noch so bei sich:“Das Land hab ich schon in der Tasche und das was ich suche hab ich wieder nicht gefunden.“ Als der Mann ihm sagte das die Königin auf keinen Fall kapitulieren würde und ein Krieg unausweichlich sei.
Das Land gehörte der Lichtkönigin. Sie war eigentlich das genaue Gegenteil von unserem König und doch hatten sie gewisse Ähnlichkeiten. Wo unser König immer alleine gewesen war, war die Königin im Schoß ihrer Familie aufgewachsen. Sie war ein gütiger Mensch und kümmerte sich immer erst um andere bevor sie sich um sich kümmerte. Ihr ganzes Volk kam mit Problemen zu ihr und sie saß da und hörte sich ihre Probleme an und versuchte sie zu lösen. Auch wenn sie ein kleines bisschen Naiv war so war sie doch nicht Dumm und wusste was sie tat. Unsere Königin hatte ein weiches Herz und wo unser König schnell erwachsen werden musste so hatte sie nie den Kontakt zu ihrem inneren Kind verloren.
Der König machte sich also für einen Angriff fertig. Er ließ die Karten anfertigen und Studierte diese. Er ritt übers Land um sich über die Beschaffenheit des Landes zu Informieren und dann suchte er nach einen Strategisch perfekten Schlachtfeld. Als all dies erledigt war schickte er der Königin die Nachricht über die bevorstehende Schlacht. Er gab ihr eine Woche um sich vorzubereiten. Er hätte auch gleich Angreifen können doch er war ein Ehrenhafter Mann und Krieger und ein Fairer Kampf war ihm alle mal lieber als durch dreckige Tricks einen Sieg einzustreichen.
Die Woche ging schnell in das Land und der König war damit beschäftigt seinen Sieg zu Planen. Als der Tag der Schlacht gekommen war bereitete der König sich wie immer vor. Er legte seinen Prächtigen dunklen Harnisch an, welcher einen großen weißen Totenkopf auf der Brust trug. Die Schulterplatten aus welchen drei mächtiger Dornen standen legte er über den Harnisch. Die Handschuhe welche von Metallspitzen übersehen waren streifte er über seine mächtigen Hände. Seine gewaltigen Stiefel mit welchen er schon Schädel zermahlen hatte, zog er über seine muskulösen Beine. Seine Ledernen Hosen welche ihm mehr Bewegung verschafften als Hosen aus Stahl streifte er über. Seinen Helm welcher zwei mächtige Hörner hatte und wie ein Dämonen kopf geformt war zog er sich über den Kopf und natürlich sein mächtiges Zweihänderschwert, welches riesig war und mindestens 50 Kilo wog trug er auf den Rücken.
Es war kein normales Schwert, es war schwarz wie die Nacht und scharf wie Rasiermesser. Die Klinge war so hart als wäre sie in den Feuern der Hölle selbst geschmiedet worden und sie war leicht gebogen und nur einseitig geschliffen wie eines dieser Asiatischen Schwerter damit er es leichter am Körper vorbei führen konnte. Nach jeder Schlacht ließ er es Reparieren und wenn nötig die Klinge komplett neu Schmieden. Er pflegte es fast täglich den in all den Jahren der Einsamkeit war es sowas wie sein einziger und treuster Freund gewesen, den es hatte ihm schon viel male das Leben gerettet und war bereits dutzende male mit fremden Blut beschmiert worden.
Als er sich für die Schlacht gerüstet hatte stellte er sich zu seinen Männern an vorderster Front, so wie er es immer tat. Er wollte immer ganz vorne in der Schlacht Kämpfen, bei seinen Männern die ihr
Leben für ihren König ließen und hielt Könige die am Rande des Schlachtfeldes standen, das Geschehen beobachteten und Befehle erteilten für Feige.
Die beiden Armen standen sich auf dem Schlachtfeld gegenüber jeder bereit den anderen zu vernichten. Es war Mittagszeit und die Sonne schien heiß an diesen Tag und stand seitlich am Schlachtfeld so dass sie keinen der beiden Armeen behinderte oder begünstigte. Fast so als hätte sie für Chancengleichheit gesorgt. Auch die Lichtkönigin hatte sich vorne bei ihren Männern aufgestellt. Ihre Goldene Rüstung funkelt Wild in der Sonne, ihre beiden Rasiermesserscharfen Unterarmschwerter fest am Körper angelegt, bereit in das Fleisch ihrer Feinde zu schneiden.
Der Wind trägt das Gebrüll der Männer, welches sie für den bevorstehenden Kampf anheizen soll, weit über die Berge. Überall hört man das klirren der Schwerter, Hämmer, Äxte und Schilde die zusammen geschlagen werden um sich für den Kampf einzustimmen. Füße und Pferdehufen trampeln den Rasen Kaputt wo gestern noch eine wunderschöne Wiese zu sehen war. Der Rasen würde sich wahrscheinlich nie wieder von dieser Schlacht erholen so viel Männer, Pferde und anderes Getier waren für diese Schlacht aufgebracht worden.
Dann hebt der König sein Schwert und die Königin tut es ihm gleich. Plötzlich ist es still, für eine winzige Sekunde scheint die Zeit einzufrieren und alles läuft wie in Zeitlupe ab. Dann Schreit der König zum Angriff und die Königin tut es ihm wieder gleich.
Die Erde bebt unter den Füßen der beiden Armen. Beide stürmen aufeinander zu, wildes Gebrüll herrscht und dann treffen die beiden Armen aufeinander. Wie eine Schockwelle breiten sich die Kämpfe aus, überall stehen Männern die mit Schwertern, Äxten und Hämmern die Gliedmaßen ihrer Feinde traktieren. Blut spritzt, Knochen brechen, Fleisch wird zerschnitten. Überall stinkt es nach Blut und Tod, Kampfgebrüll und Schmerzensschreie vermischen sich. Die Schlacht tobt schon eine weile und der König hat bereits den vierzigsten Mann erschlagen als er sie auf dem Schlachtfeld sieht und ihr Harnisch ist genau wie seiner vom Blut der Feinde verschmiert. Für einen Kurzen Augenblick sehen sich beide in die Augen und da ist ihr Ziel klar jeder will den anderen Töten und das Blut des anderen vergießen. Sie Kämpfen sich zueinander durch und der Weg ist gepflastert mit Leichen. Beide sind nur noch weniger Meter von einander entfernt und kommen sich immer näher. Jeder will das Blut des anderen vergießen, seine Knochen zerschmettern und auf seinen Leichnam spucken um einen weiteren Sieg einzuheimsen. Jeder der beiden sinnt auf Ruhm, Ehre und Blut.
Als sie endlich aufeinander treffen zieht der König gerade sein Schwert aus dem letzten Leblosen Körper dann steht er ihr gegenüber. Der Schönsten Frau die er je gesehen hat, der Lichtkönigin. Doch so schön sie ist so gefährlich ist sie auch. Beide sind so in Blutrasche das sie nicht bemerken das sie fast alleine auf dem Schlachtfeld stehen, beide Blutverschmiert doch es nicht ihr eigenes Blut. Er sieht ihr tief in ihre dunkel braunen Augen und beginnt sich ihn ihnen zu verlieren, fast hätte er vergessen das er auf eine Schlachtfeld, umringt von den Leblosen Körper der vom ihm hingemetzelten Feinde, steht. Ihm übermahnt ein Gefühl das ihm neu ist doch er Ignoriert es den jetzt ist keine Zeit für Gefühle. Er lächelt, weil er weiß das sie ein ebenbürtiger Gegner ist, denn wie er hatte sie sich alleine durch die Feinde gekämpft und war getaucht in das Blut der von ihr getöteten Männer. Sie lächelt zurück. Er geht in die Knie bereit loszurennen und seinen Feind zu zerschmettern wie er es schon mit so unzähligen gemacht hatte und auch sie macht sich zum Angriff bereit. Er führt sein große Zweihänder hinter dem rücken damit es ihm nicht beim Laufen stört, auch sie nimmt ihre zwei Unterarm Klingen nach hinten an den Körper damit sie sie nicht beim laufen einschränken. Beide rennen los bereit ihren Feind zu zerschmettern der König springt auf sie zu und auch die
Königin macht sich zum Absprung bereit. Sie Breschen in der Luft aufeinander als sich ihre Klingen berühren sprühen funken. Ein wilder Kampf entbrennt jeder ist bereit den anderen zu töten doch sie sind ebenbürtig und ein langer Kampf war entbrannt. Keiner der beiden würde je zurückschrecken, keiner der beiden je aufgeben.
Sie kämpften schon seit mehreren stunden ohne unterlass als die ersten Sonnenstrahlen das Schlachtfeld Küssten. Doch sie waren nicht Müde zu Kämpfen auch wenn ihre Körper bereits Ermüdungserscheinungen aufwiesen. Beide hatten bereits tiefe Wunden an den Körper des anderen hinterlassen und somit einen tiefen eindruck im wahrsten sinne des Wortes hinterlassen. Beide brechen fast gleichzeitig zusammen ihre Schwerter fallen zu Boden den ihre geschundenen und müden Körper könnten die lasst nicht mehr tragen. Sie Liegen sich gegenüber und können dem anderen jeweils in die Augen sehen. Da passiert es wieder, er verliert sich in ihren wunderschönen Augen und dieses Gefühl übermannt ihn. Er kennt es nicht und es ist neu für ihn, doch wieder Ignoriert er es. Der König dreht sich auf seine Rücken und schreit in den Himmel:“ Ein guter Kampf!“ Schallendes gelachter bricht unter den beiden aus und die Lichtkönigin spricht, mit sanfter stimme zurück:“ Wie wahr!“
Die Männer die die toten von Schlachtfeld tragen bringen den König ins sein Lager und die Königin in ihrs. Beide bekommen sofort die beste Medizinische Behandlung ihres jeweiligen Landes. Als der Arzt dem König seine Wunden verarztetet Denk er noch bei sich:“Was für eine Frau, NEIN, was für ein Ebenbürtiger Gegner!“ Er wusste nicht dass sie es war, was er immer suchte jemand der ihm ebenbürtig war, jemand der ihm zähmen konnte und jemand der ihm Liebte. Doch waren sie Feinde und auch wenn beiden der Gedanke kam so verwarfen sie ihn schnell wieder als sie am Abend vor Erschöpfung einschliefen.