Das Abbild meiner Seele

Posted: 16/03/2010 in Poetry

Jeden Tag blicke ich in die Dunkelheit meines Herzens.
Den in meinen Augen spiegelt sich die Hölle meiner Existenz wieder,
Welche ich betrette sobald sich die Türen meiner Höhle durchschreite.

Mein Hass auf die Primaten, die dieses Loch bewohnen,
Ist zur unendlichkeit gewachsen so das meine von Wut, Hass und Zorn genährte Seele
Jeden dem Sie begegnet abschlachten möchte um ihr warmes, fast schwarzes Blut zu trinken,
In der Hoffnung dazu zu gehören, in der Hoffnung etwas von ihnen in mich aufzunehmen
Um Meinen Verstand zu töten auf, daß ich ihrem beispiel folge möge und Seelenlos durch das ewige Tal der dunkelheit wandle.

Doch jeden Tag an dem ich weiter durch diesen irgarten aus Dummheit und Ingnoranz wate
Wird mir bewusster das es mir nie bestimmt war mich den Primaten dieser stinken Stadt anzuschließen
Und so sitze ich in der Dunkelheit meiner Hölle und warte auf den Tod oder eine verwandte Seele.

Obwohl es mittlerweile der Tod ist den ich jede Sekunde mehr herbei sehne
Damit mich sein kalter Kuss berührt und er mich in die Dunkelheit führt.

Und so lasse ich mich überraschen welcher Geist mich zuerst findet mag
Und bete, dass es schnell geht damit die Wut, die Trauer und der Zorn enden.
Doch was wenn es genau dieser Zorn, diese Wut und diese Trauer sind,
Die mich ausmachen und meine Seele am Leben erhalten.

Autor: Christian „Sed Reaper“ Gesierich

Wien, Österreich am 16.03.2009

Kommentare
  1. Alexandra sagt:

    Lerne dich selbst zu lieben, denn nur so kannst du deiner eigenen Hölle entfliehen. Es ist ein harter und steiniger Weg aber er ist es wert denn du wirst dadurch befreit werden!!

    • sedreaper sagt:

      Danke, dies ist mir Mittlerweile selbst bewusst geworden.
      In der Zeit in der ich dieses Gedicht verfasst habe ging es mir nicht sehr gut, ich war voller Hass und Trauer, doch ich habe aufgehört mir selbst im Weg zu stehen und habe begonnen mein Glück zu suchen und seitdem gehe ich unbeirrt und ohne mich aufhalten zu lassen meinen Weg Richtung Glückseligkeit.
      Ich habe dieses Gedicht auch nur Veröffentlicht um mich immer daran zu erinnern wie unglücklich ich mit mir selbst war und dass ich jetzt wo ich, ich selbst bin und meine Maske abgelegt habe, viel glücklicher bin als ich es jemals zuvor war.

      Liebe Grüße Christian

  2. Alexandra sagt:

    Ich kenne diesen Hass und auch diese Aggression sehr gut und es beherrscht mich schon so lange. Es vergiftet mein Leben, ein verdammter Name reicht um mich aus der Bahn zu werden, aber ich lerne gerade dieses Gift aus meinem Leben zu entfernen. Es berüht mich nicht mehr so sehr und es wird mit jedem neuen Tag besser.

    Ich bin froh dass auch du deinen Weg daraus gefunden hast, denn WIR haben uns das verdient!!!!

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