Mein Fluch

Posted: 12/07/2010 in About the things the spins around in my mind

Ich versuche stätig und mit voller überzeugung meinen Weg zu gehen, doch diese Stadt vergiftet mich und mit jeder Sekunde in der ich unter den Seelenlosen wandle dringt das Gift weiter in mich ein. Ich kann es spüren, ich kann spühren wie es durch meine Venen fließt und mir ein trügerisches Gefühl von Glück und Sicherheit gibt, doch ich werde nie mein wahres Ich hier finden, das weiß ich jetzt, denn immer wenn ich es schaffe diesem Loch zu entfliehen, spühre ich das Glück. Und dennoch hoffe ich, dass es mir möglich ist mein Glück mit hinab zu nehmen denn auch hier unten, tief in der schwärze, muss es für mich Licht geben.

Autor: Christian “Sed Reaper” Gesierich

Wien, Österreich am 11.07.2010

Kommentare
  1. Alexandra sagt:

    Lieber Christian dann sie dir die seelenlosen doch einmal genau an und du wirst erkennen dass sie sehr wohl eine seele haben. So wie jeder Mensch seine eigene Wahrheit hat, hat er auch seine eigene Vorstellung von Glück Ich habe mein Glück in einer Form gefunden die viele nicht verstehen würde aber ICH verstehe es und lerne mich dadurch richtig kennen. Bin ich deshalb seelenlos weil ich nicht das selbe Glücksempfinden habe wie du?

    • sedreaper sagt:

      Nein, dass würde ich nicht behaupten aber den Maschinellen Ablauf dem die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben nach gehen, Tag für Tag, Jahr für Jahr ohne je wirklich glücklich zu sein, macht sie zu opfern des Mainstreams und sie sind aufgrund der Gesellschaftlichen Norm zu Seelenlosen Maschinen geworden. Natürlich kann man dies nicht verallgemeinern doch leider ist der großteil dieser Welt diesem Wahn verfallen und eines unserer größten Grundrechte, das streben nach Glück, ist bedeutungslos geworden.
      Dich würde ich nicht als Seelenlos betrachten da du den Mut hast aus dem Mainstream auszubrechen und dein Glück zu suchen, wie auch immer dies für dich aussehen mag und auch wenn andere es nicht verstehen bzw. nicht verstehen wollen bleibst du dir selbst treu und gehst deinen Weg. Doch leider bestätigen ausnahmen die Regel.

      Liebe grüße Christian

  2. Alexandra sagt:

    Ich habe und hatte nie die Absicht mit dem Strom zu schwimmen, wollte immer die Herausforderung und nicht wie alle sein und war doch nicht glücklich damit. Erst jetzt mit fast 42 Jahren sehe ich meinen Weg ganz genau vor mir um mein eigenes Glück zu finden. Der Weg macht mir Angst und es kommen immer wieder Zweifel auf aber ich habe jemanden gefunden der mir hilft meine Fragen zu beantworten. Er bestärkt mich darin meinen Weg zu meinem Glück und auch zu mir zu finden. Durch ihn ist es leicht die Antworten zu erkennen. Durch ihn lerne ich, dass ich an kleinen Dingen arbeiten muss um Großes zu erreichen. Ich erkenne dass ich nicht auf andere mit dem Finger zeigen kann und sie für ihren Weg verurteile. Ich will dass man mich und meine Meinung tollariert und das muss ich jeden anderen auch zugestehen. Jeder hat sein eigenes Glück ob er jetzt mit oder gegen den Strom schwimmt. DAS muss man akzeptieren auch wenn man es nicht versteht!!

    • sedreaper sagt:

      Ich glaube du verstehst mich ein wenig falsch ich würde mir nie anmaßen das Handeln und Denken der Menschen verändern zu wollen es ist einfach nur meine Meinung. Natürlich darf und soll jeder so leben wie er will und sich seinen Weg selbst suchen. Doch wie du schon gesagt hast, vielen macht der Weg Angst, sowie dir, deswegen drehen sie einfach um oder schlagen einen anderen Pfad ein, weil dieser einfacher ist!

      • Alexandra sagt:

        Stimmt genau, viele lassen sich von der Angst abhalten. Man muss sich seiner Angst stellen und weitergehen.

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